Wasserrettung

Wasserrettung

Geboren aus der Flut im Jahre 1883 in Regensburg, ist die Gemeinschaft Wasserwacht des DRKs nicht nur Prävention des Ertrinkungstodes, sondern auch der Rettung Ertrinkender verpflichtet. Innerhalb der Wasserwachten werden deshalb Wasserrettungszüge gebildet, die ihre Mitglieder für genau solche Rettungseinsätze ausbilden und vorbereiten. Innerhalb der Wasserrettung sind bundesweit circa 75.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmer*innen aktiv.

Mit einem Mindestalter von 18 JAhren und dem Rettungsschwimmabzeichen Silber, welches Standard für jedes aktiv Mitglied der Wasserwacht ist, beginnt die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Tätigkeit in der Wasserrettung der Wasserwacht des DRK. Eine vollwertige Einsatzkraft wird man durch den Erwerb des Sanitätsscheines und indem man das Retten mit dem Rettungsboot aus Seen und Flüssen übt.

Wer Mitglied im Wasserrettungszug ist, hat die Möglichkeit sich vielfältig weiter zu qualifizieren, z.B. zum*zur:

  • Funker*in
  • Bootsführer*in im Rettungsdienst
  • Leinenführer*in
  • Einsatztaucher*in
  • Kraftfahrer*in

Die Ausbildung im Bereich Funker*in stellt eine wichtige Grundqualifikation für die weiteren Arbeiten in der Wasserrettung das. Als Funker*in stellt man sicher, dass die verschiedenen taktischen Gruppen auch über eine größere Distanz miteinander kommunizieren und kooperieren können. Auch unterstützen Sie die Führungskräfte bei einem Einsatz in ihrer Arbeit nicht unerheblich.

Eine Ausbildung zum*zur Bootsführer*in im Rettungsdienst, welche gleichzeitig den Sportbootsführerschein Binnen beinhaltet, ist möglich. Um den besonderen Anforderungen an die Fahrer*innen dieser Wasserfahrzeugegerecht zu werden, bildet die Wasserwacht Bootsführer*innen aus. Innerhalb der Ausbildung lernt ein*e angehende Bootsführer*in im Rettungsdienst Motorrettungsboote zur Rettung, Hilfeleistung und Bergung im täglichen Dienst und in Katastrophenfällen einzusetzen und zu führen.

Eine weitere Möglichkeit der weiterführenden Qualifikationen stellen die Ausbildungen zum*zur Leinenführer*in (bzw. Signalmann/Signalfrau) und zum*zur Einsatztaucher*in dar. Die Wasserwacht setzt in erheblichen Umfang Signalmänner/Signalfrauen und Taucher*innen ein, um die Suche nach vermissten Personen durchführen zu können. Die Ausbildung zum*zur Einsatztaucher*in soll sicherstellen, dass zur Durchführung eines Unterwassereinsatzauftrages alle nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden. Auch eine Ausbildung zum*zur Leinenführer*in bzw. Signalmann/Signalfrau, welche die Einsatztaucher*innen unterstützt und absichert, wird angeboten und für alle Aktiven angestrebt.

Da die Wasserrettung sich auch an Land fortbewegen muss, stellen auch die Kraftfahrer*innen einen wichtigen Teil innerhalb der Strukturen der Einsatzkräfte dar. Die Kraftfahrer*innen müssen vor allem sicherstellen, dass ihre Kameraden sicher und zügig am Einsatzort eintreffen. Zudem unterstützen Sie die Bootsbesatzungen nicht unerheblich beim Zuwasserlassen ihrer Rettungsboote. Eine Ausbildung zum*zur Kraftfahrer*in ist daher auch bei der Wasserwacht möglich.

Die Einsatzmöglichkeiten des Wasserrettungszuges sind sehr vielseitig. Sie reicht von der Gewässeraufsicht am Badesee bis hin zum Rettungstaucheinsatz. Wir kommen als Katastrophenhelfende bei Hochwassereinsätzen, z.B. zum Absichern der Dämme, wie es beim Hochwasser 2002 und 2013 in Dessau-Roßlau der Fall war, zum Einsatz oder können als Sanitäter*innen Veranstaltungen absichern.

Die Wasserwacht sucht zu jeder Zeit neue und motivierte Mitglieder, die auch Interesse an diesem Betätigungsfeld im Ehrenamt haben. Bei weiteren Fragen zu unserer Arbeit oder unseren Ausbildungsangeboten innerhalb der Wasserwacht / Wasserrettung können SIe uns gerne unter gww@drk-dessau.de erreichen.

 

Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Dessau Roßlau e.V

Amalienstraße 138
06844 Dessau-Roßlau

Öffnungszeiten:

Mo–Do 08:00–16:00 Uhr
Fr 08:00–15:00 Uhr

0340 26084 – 0
0340 26084-26
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